MEDENSCHEID

Das liebenswerte Rosendorf hoch über dem Mittelrheintal

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Im Ortsbild von Medenscheid fallen Besuchern schnell unzählige Rosen auf. Insgesamt gedeihen in den Medenscheider Privatgärten, wie auch auf vielen öffentlichen Flächen über 650 verschiedene Rosensorten, darunter wirkliche Raritäten.

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Schon am Ortseingang begrüßen Rosenensembles an grossen Rankgittern. Spätestens seit 2009 mit der Einführung des Rosenfestes, wird Medenscheid oft auch als Rosendorf bezeichnet. Zwei private Gärten wurden gar in die Route der Welterbe-Gärten des UNESCO-Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal aufgenommen. Das Rosenfest wird in der Regel alle zwei Jahre gefeiert. Es musste leider 2020 nicht zuletzt wegen der Corona Pandemie ausfallen.


Hier geht es zu den Medenscheider Rosengärten

Beate

Sigrid

Stefanie

Der Garten von Sonja und Werner


Winterruhe

Langsam schließt sich der Kreis - das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ebenso das Gartenjahr. Im Winter haben wir Gelegenheit zum Erholen und Kraft schöpfen.

Eine Pause vom Wasser tragen, Pflanzen pflegen und ernten. Es wird früh dunkel - Zeit am warmen Ofen zu sitzen, in Katalogen und Büchern zu stöbern. Zeit für Gemütlichkeit und Behaglichkeit.

Winterruhe heißt auch:

- sich auf das nächste Gartenjahr freuen.

- Mit Sehnsucht die ersten Schneeglöckchen, Winterlinge, Elfenkrokusse und den Tulpenfrühling erwarten,

denn jedem neuen Jahr wohnt ein neuer Zauber inne.



Fotos B.Lieber, Text B.Lieber


Wonnemonat MAI - Übergang vom Frühling in den Sommer – Monat des Grüns

In der Hoffnung, dass sich die frostigen Temperaturen spätestens mit den sogenannten Eisheiligen Mitte Mai verabschieden, freuen wir uns auf die erfrischend köstlichen Genüsse, die uns der Mai beschert:

Maiglöckchen, Maikraut (Waldmeister) und Flieder, Spargel und Erdbeeren, mediterrane Kräuter und erster Salat aus dem Garten.

Akeleien, Vergissmeinicht, Mohn, Margeriten, Iris, Klematis und erste Rosenblüten.
Tomatenpflanzen und empfindliche Kübelpflanzen können endlich nach draußen.

Frühlingshafte Temperaturen locken uns ins Freie.

Nach Herzenslust graben, säen, pflanzen, ernten und - genießen, einen Garten zu haben.



Fotos B.Lieber, Text B.Lieber


April - Frühlingssehnsucht

Die Tage werden jetzt rasch länger, es wird Frühling – ein Glück! Mit einem Mal schieben sich Blütenknospen aus der Erde, Blätter und Blüten aus den Zweigen der Bäume und Sträucher.

Nach den Schneeglöckchen und den Winterlingen hat die bunte Pracht der Krokusse die Wiesen am Dorfeingang verzaubert. Tulpen und Narzissen lassen nicht mehr lange auf sich warten. Großer Andrang von Bienen und

Hummeln herrscht bei den lockenden Kelchen. Falter und Insekten lieben es bunt und artenvielfältig. Im Laufe des Jahres gesellen sich noch unzählige weitere Blüten von Wildkräutern und Wiesenpflanzen, von blühenden Stauden, Sträuchern und mehr zum üppigen `Tischleindeck-dich´ und bilden somit die Nahrungsgrundlage einer Vielzahl von Kleinstlebewesen.

Dazu zählen Lerchensporn, Veilchen, Schlüsselblumen, Vergissmeinicht, Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Akeleien, Margeriten, Glockenblumen, Wiesensalbei,... um nur einige zu nennen.

Nutzen wir die Möglichkeit, heimische Sträucher für die Singvögel, blühende Staudenbeete für Falter und Insekten, Obst und Gemüse für den eigenen Genuss zu pflanzen. Mit dem hohen Nährwert der Kräuter und Wildkräuter aus dem eigenen Garten oder von der Terrasse verwöhnen und stärken wir uns selbst. Kräuter sind vielseitig einsetzbar, verfeinern unsere Speisen mit ihrem Aroma, sind appetitanregend, schmackhaft, verdauungsfördernd und gesund! Kräuter aus dem eigenen Garten – frischer geht´s nicht!


Fotos B.Lieber u. T.Miehe, Text B.Lieber


M Ä R Z – Es kribbelt in den Fingern

Wenn nach dunklen, kalten und frostigen Tagen der Wind die Wolken zur Seite schiebt und uns erste wärmende Sonnenstrahlen treffen, können wir es kaum erwarten in den Garten zu gehen. Endlich wieder Erde an den Fingern spüren, die Hände in das noch kalte,

feuchte Erdreich stecken, graben, pflanzen und gestalten. Nachdem wir in den Wintermonaten Zeit hatten, uns von der Gartenarbeit zu erholen, wollen wir nun wieder raus. Nichts sehnen wir uns so sehr herbei,

wie das Frühlingserwachen, die leuchtend bunte Pracht der Krokusse, Primeln, Tulpen und Narzissen, die sich den Schneeglöckchen und Winterlingen anschließen. Nie scheint der immer wiederkehrende Frühling an Reiz zu verlieren.

Unsere Sinne sind auf den Garten ausgerichtet, auch wenn wir wissen, dass wir noch bis Mai mit Schnee, Graupelschauer und Frost rechnen müssen.


Foto u. Text B. Lieber


Pflanze des Monats Februar

Das SCHNEEGLÖCKCHEN (galanthus nivalis)

wird zuweilen auch Frühlingsglöckchen, Lichtmess-Glöckchen oder Hübsches Februar-Mädchen genannt. Das `Schneeglöckchen´ scheut weder Schnee noch Eis und gelangte so zu seinem Namen. Wenn wir im Februar die ersten zauberhaften weißen Blüten entdecken, wissen wir, dass der Frühling nicht mehr weit ist.

Schneeglöckchen gehören zu den ersten Blüten im Vorfrühling. Sie blühen an Wegrändern, Mauern, unter Sträuchern oder zwischen Beetpflanzen, bevorzugt auf tiefgründig humosem Boden. Dazu verströmen sie einen angenehmen Duft und sind erste Nahrungquelle für frühe Insekten. Das heimische Schneeglöckchen ist sehr winterhart und eignet sich gut zum Verwildern. Es sät sich selbst aus und bildet Tochterzwiebeln zur Vermehrung. So bilden Schneeglöckchen häufig dichte Büschel, die nach der Blüte geteilt werden können.

Es gibt inzwischen eine große Anzahl unterschiedlicher Sorten mit gefüllten Blüten oder unterschiedlich gezeichneten Blütenblättern. Alle Pflanzenteile des Schneeglöckchens sind giftig.

Alljährlich im Februar finden an verschiedenen Orten `Schneeglöckchentage´ statt. Dort treffen sich nicht nur „Galanthophile“ (so nennt man Menschen im `Schneeglöckchenfieber´), sondern auch Liebhaber anderer Winterblumen. In diesem Jahr leider ABGESAGT.


Fotos u. Text B. Lieber